Social Trading nutzen!

nutzen!

Bitte beachten Sie, daß die Haftung für eventuelle Verluste am Kapitalmarkt nicht übernommen werden kann und dies keine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren darstellt. Bitte beachten Sie den allgemeinen Hinweis zum Haftungsausschluss.

 

Der aktuelle Stand des Guerilla-Indikators


Zurück zur Übersicht

07.12.2019

Dezember: DAX weiter stabil

Wie im November prognostiziert konnte der DAX sein Niveau bisher sehr gut halten und es gab keine nennenswerten Rückschläge. In den letzten beiden vollen Handelswochen des Jahres könnte nun wieder etwas mehr Volatilität in den Markt zurück kehren. Dies ist, denke ich, keine besonders mutige Prognose, vor dem Hintergrund, dass der DAX doch wochenlang nur auf der Stelle trat.

Der Indikator bleibt für den Rest des Jahres auf „Kaufen“ , baut aber, genau wie der DAX, sein Momentum ab. Anleger sind in den letzten Wochen in Scharen in den Markt geströmt und langsam ebbt dieser Zustrom ab, weil nun die meisten Marktteilnehmer ohne Absicherung auf steigende Kurse spekulieren und kein „neues“ Geld mehr vorhanden ist, welches noch investiert werden könnte. Klar abzulesen ist dies am Anlegersentiment, welches seit einigen Tagen belastend auf den DAX wirkt.
Auch die Inflation steigt nun wieder und nimmt den Zentralbanken etwas von Ihrem Handelsspielraum. Weiterhin darf man gespannt sein auf die erste geldpolitische Pressekonferenz von Lagarde am 12.Dezember. In der Erwartung der Anleger und Medien ist sie die „Supertaube“, die eine noch extremere Politik als Draghi verfolgen wird. Es wird interessant, ob Sie diesen Nimbus weiter glaubhaft vermitteln kann und vermutlich wird es für Sie schwer werden keine größeren Reaktionen am Markt auszulösen.
Es ist jedoch Dezember, was jedoch traditionell bedeutet, dass Rückschläge zum Jahresende häufig wieder aufgeholt werden. Gerade in Jahren in denen DAX stark gestiegen ist, wie das aktuelle, gibt es häufig starke Effekte durch „Window-Dressing“ und egal was am 12.Dezember bei der EZB-Pressekonferenz oder am 15.Dezember im Handelsstreit passiert, werden die Fondsmanager Rückschläge nutzen, um Positionen aufzubauen.

Für den langfristig orientierten Anleger ergibt sich deshalb dieses Jahr laut Guerilla-Indikator kein Handelsbedarf mehr. Auch bis weit in das nächste Jahr hinein sind die Weichen gestellt für weiter steigende Kurse. Unwahrscheinliche Möglichkeiten für ein Verkaufssignal im Januar sehe ich, wenn Lagarde überraschend die Geldpolitik ändern sollte, oder der Markt eine extreme Ralley startet, sodaß es eine euphorische Überteibung gibt. Sehr viel wahrscheinlicher ist jedoch ein weiter gemächlich steigender DAX, unterbrochen durch relativ gemässigte Rücksetzer.

In diesem Sinne Wünsche ich ein besinnliches Fest und eine schöne Adventszeit.

 GI_191207.PNG


Zurück zur Übersicht