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Der aktuelle Stand des Guerilla-Indikators


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13.10.2019

Oktober: Jahresendralley kann beginnen!

Saisonal bedingt endet mit dem Oktober die Saure-Gurken-Zeit an der Börse. Der Teilindikator hierfür schaltete schon Anfang Oktober von -1 auf 0, um den rechtzeitigen Einstieg in die Märkte nicht zu verpassen. Hinzu kommt, daß Mario Draghi, Präsident der EZB, zum Abschluss seiner Amtszeit noch einmal ein grosses Ausrufezeichen gesetzt hat und die Geldpolitik wieder gelockert hat und somit der Indikator Geldpolitik noch bis in den März positiv bleibt. Die Inflation ist weiter sehr niedrig, was unterstützend auf die Märkte wirkt. Die Anleger sind jedoch skeptisch und haben immer noch grosse Absicherungspositionen in Ihrem Depot, was ebenfalls unterstützend wirkt.

Negative Faktoren gibt es zur Zeit nicht und somit steht der Guerilla Indikator am Freitag mit 3 Punkten im Plus und der 10Tage Schnitt bei 2,3 Punkten. Diese Höhe ist eher ungewöhnlich und deshalb kam bei mir die Frage auf, ob dies bedeuten könnte, daß der DAX nun auch aussergewöhnlich stark steigen könnte. Hierzu habe ich die Performance des Dax auf Sicht von einem Monat in der Zukunft mit dem 10Tage Schnitt des Guerilla Indikators verglichen. Auf Basis der Daten seit 2011 ist hier ein ganz klarer Zusammenhang festzustellen. Während die durchschnittliche zukünftige Performance des DAX auf Sicht von einem Monat bei 0,8% liegt, ist sie bei einem Stand des 10Tage Schnitts von über 2,0 bei 2,7%. In den nächsten Tagen könnter der Indikator sogar über 2,5 steigen und hierfür liegt die durchschnittliche erwartete Performance sogar bei 3,2%.

Allerdings bestand in diesen Situationen keine Eile in den Markt zu kommen. Auf Basis der Daten kann man zu dem Schluss kommen, daß nun eine Phase niedriger Volatilität ansteht, sodaß der Markt eher gemütlich nach oben wandert und die Rücksetzer kleiner werden. Sicherlich wird der DAX in den nächsten Tagen trotzdem noch von der Politik beeinflusst und erst in ein ruhigeres Fahrwasser kommen, wenn die Themen Brexit und Handelsstreit China-USA keine Unsicherheit mehr bringen, sodaß man hier noch kleinere Rücksetzer zum Einstieg nutzen kann.

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